vhw Mitteilungen

Bei den vhw Mitteilungen handelt es sich um die Verbandszeitschrift des  vhw. Das Inhaltsverzeichnis und den einleitenden Artikel „Auf ein Wort“  finden Sie in den folgenden Links.

vhw Mitteilungen (aktuelle Ausgabe)
Auf ein Wort

Sonstige Ereignisse und Aktivitäten

Zurückliegende Aktivitäten, Ereignisse oder Inhaltsverzeichnisse der vhw Mitteilungen finden Sie im

Archiv

Zukunft und Wettbewerbsfähigkeiten der
rheinland-pfälzischen Hochschulen in Gefahr!

Kommt das Land seinen Verpflichtungen aus dem Zukunftsvertrag nach?

Die vhw rlp Mitgliedergruppe der Universität Mainz unterstützt die „Initiative Zukunftspakt“ befristet beschäftigter Mitarbeiter*innen der JGU.

Mehr als dreihundert Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Johannes Gutenberg-Universität Mainz müssen zurzeit um ihre berufliche Zukunft bangen. Ihre Stellen sind mit Mitteln des Hochschulpakts und des Qualitätspakts Lehre finanziert – Bundes- und Landesfinanzierungen, die zum 31. Dezember 2020 auslaufen.
Zwar hat der Bund zusammen mit den Ländern mit dem „Zukunftsvertrag Studium und Lehre stärken“ ein Folgeprogramm beschlossen, jedoch keine festen Parameter zur Verstetigung von Stellen vorgesehen – die Länder können selbst darüber entscheiden.
Das Land Rheinland-Pfalz ist sich immer noch nicht klar darüber, wie die Mittel unter den rheinland-pfälzischen Hochschulen verteilt werden.
Auch ist nicht klar, ob das Land den vom Bund festgelegten Eigenanteil beisteuert oder, wie zu befürchten ist, anderweitig investiert.

Heute wird es eine öffentliche Ausschusssitzung des Wissenschaftsausschusses geben.
Donnerstag 07.11.2019 um 14 Uhr
in Mainz, Abgeordnetengebäude, Kaiser-Friedrich-Straße 3, Saal 401

u.a. wird es um den Zukunftsvertrag gehen und wie das Land Rheinland-Pfalz gedenkt diesen umzusetzen.
Es liegen entsprechende Anfragen der Fraktionen der Grünen und der CDU vor.
Der Sprecher der vhw rlp Mitgliedergruppe der JGU wird anwesend sein, ebenso wie zahlreicher Vertreter*innen der JGU.

Stellungnahme zum Entwurf eines Hochschulgesetzes (HochSchG) (30.09.2019)

Die Stellungnahme des vhw rlp zum Entwurf des neuen Hochschulgesetzes (HochSchG) des Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz (MWWK).

Anschreiben der Landesvorsitzenden des dbb rheinland-pfalz Lilli Lenz
Anschreiben der Landesvorsitzenden des vhw rheinland-pfalz Beate Hörr
Stellungnahme des vhw rlp

Novelle des Hochschulgesetztes: Mitgliederbefragung bis 15.09.2019

Der vhw rlp hat seine Mitglieder eingeladen sich an einer Stellungnahme des vhw rlp zum Entwurf des neuen Hochschulgesetzes Rheinland-Pfalz zu beteiligen. Eine entsprechende Synopse ist den Mitgliedern zugegangen und kann noch bis 15.09.2019 kommentiert werden.

zur Synopse des Hochschulgesetzes

Bericht zur 14. Frauenpolitischen Fachtagung Frauen 4.0

Ab durch die gläserne Decke! Neue Perspektiven für den öffentlichen Dienst

Die Bundesfrauenvertretung tagte am 14. Juni 2018 in Berlin. Der Verband Hochschule und Wissenschaft im dbb nahm, vertreten durch die Landesvorsitzende des vhw rlp, Dr. Beate Hörr, an der 14. Frauenpolitischen Fachtagung des dbb in Berlin teil.

Zur Veranstaltung hatten sich über 300 Teilnehmerinnen angemeldet, ein neuer Rekord, sodass sogar in einen Nachbarraum auf eine Leinwand übertragen werden musste.

Nach Grußworten durch die Vorsitzende der dbb bundesfrauenvertretung, Helene Wildfeuer, sowie den Zweiten Vorsitzenden des dbb und Fachvorstand Beamtenpolitik, Friedhelm Schäfer, startete die erste Keynote.

Frau Prof. Christiane Funken, Professorin für Kommunikations- und Mediensoziologie und Geschlechterforschung von der TU Berlin, widmete sich dem Thema Wandel der Arbeitswelt. Sie nannte als Stichwort zur Zukunft der Arbeit die „VUKA-Welt“ – das Akronym steht für Volatilität, Unwägbarkeit, Komplexität und Ambiguität -, die sie als Chance insbesondere für Frauen beschrieb.

Die bei Frauen aufgrund ihrer Erziehung, ihrer Sozialisation, ihrer familiären Situation besonders ausgeprägten Fähigkeiten wie Flexibilität, Kommunikationsfähigkeit, so die These Funkens, wären prädestiniert zur Bewältigung der Herausforderungen in der VUKA-Arbeitswelt. Auch der Trend zur Projektinizierung unserer Arbeit, die Menschen mit der Fähigkeit zur Wissensarbeit, zur Interaktion und zur Kooperation erfordere, lasse Frauen hervorragend geeignet dafür erscheinen. Das ehemalige Modell einer Führungskraft, ausgestattet mit Herrschaftswissen und klaren Machtzuschreibungen, laufe aus und werde abgelöst durch sogenannte „Chef-Umgebungen“. Je nach Projekt haben je andere das Sagen, das Herrschaftswissen sei durch bessere Vernetzung nicht mehr exklusiv, sondern auch für gut vernetzte Menschen verfügbar. Der Begriff der Teilzeitarbeit solle ersetzt werden durch den Begriff der Wahlarbeitszeit.

Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Frau Dr. Franziska Giffey, nahm sich über eine halbe Stunde Zeit für einen anregenden und kurzweiligen überblick über die wichtigsten Ziele auf ihrer Agenda als zuständige Bundesministerin: Von der geplanten zusätzlichen Förderung des Bundes in Höhe von 3500 Mill. € für die Kinderbetreuungsangebote in den Ländern, über die Absicht die Unternehmen mit einer Geldstrafe zu belegen, die als Zielquote in ihren Vorständen „0“ angeben, bis zu ihrem selbstgewählten Motto für ihre Amtszeit „Frauen können alles!“ Die anwesenden Gewerkschaftsvertreterinnen zollten ihren mit Verve und Engagement gehaltenen Vortrag mit stehendem Beifall.

Nach diesem unterhaltsamen Blick in die Zukunft der politischen Maßnahmen und die damit verbundenen Chancen für Frauen, folgten Einblicke aus der Praxis: Im Panel A ging es um neue Arbeitskonzepte auch im Behördenalltag, die zunächst aus Sicht einer Bundesbehörde vorgestellt wurde, hier vertreten durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und deren Abteilungsleiterin Frau Dr. Christine Morgenstern. Sie berichtete von einer neuen Dienststellenvereinbarung zur mobilen und flexiblen Arbeit. Mit dieser Praxis gehe das für Gleichstellung zuständige Ministerium mit gutem Beispiel voran. Auch Frau Doreen Molnár, Referentin im Referat Zukunftsgerechte Gestaltung der Arbeitswelt und Arbeitskräftesicherung im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, berichtete von guten Beispielen aus der Praxis und zwar von Wirtschaftsunternehmen. Im Panel B ging es um die Frage wie Familie und Karriere sich organisieren lassen, insbesondere aus der Sicht von Alleinerziehenden. Hierzu gaben Frau Teresa Bücker, Chefredakteurin in Edition F und Dr. Mareike Bünning vom Wissenschaftszentrum Berlin einen kurzen Impuls, anschließend wurde diskutiert.

Zum Abschluss gab es Kurzberichte aus den beiden Panels und ein Schlusswort von der Vorsitzenden der dbb bundesfrauenvertretung Helene Wildfeuer.

Dr. Beate Hörr
Die anwesenden Vertreterinnen der dbb rlp Frauen (u.a. in der Mitte: Claudia Rüdell, Vorsitzende der dbb rlp Frauen)
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