Aktuelles

29.09.2017
Besuch der VHW RLP-Vorsitzenden bei der Landtagsfraktion der Grünen.

09.05.2017/27.06.2017
Digitalisierung – Arbeitsmarkt 4.0: Gibt es einen Masterplan?!

Die Veränderungen in der Arbeitswelt, die durch die zweite Phase der Digitalisierung ausgelöst werden, beschäftigen Arbeitgeber- wie Arbeitnehmerverbände, aber auch zukunftsorientierte Einrichtungen und zuständige Ministerien der Landesregierung.

So war das Kaiserslauterner Forum 2017 der Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz (ZIRP) am 09.05.2017 im BIC der TU Kaiserslautern der Arbeit und sozialen Sicherung im digitalen Zeitalter gewidmet.

Nach einem Rückblick auf die bisherige digitale Entwicklung bewertete Margret Suckale, Mitglied des Vorstandes der BASF und Vorsitzende der ZIRP, die zukünftige Entwicklung eher als Evolution denn als Revolution. So könnten digitale Medien vorausschauende Planungen unterstützen und unvorhersehbare Ausfälle vermeiden sowie Forschung und Entwicklung mittels Simulationen (insbesondere in der Chemie) fördern. Speziell kann die 3D-Technik durch das Drucken von Ersatzteilen wertvolle Hilfe leisten. Ein bedingungsloses Grundeinkommen ist für Frau Suckale keine Lösung hinsichtlich eines möglichen Wegfalls von Arbeitsplätzen, vielmehr sollten Menschen dort eingesetzt werden, wo Menschlichkeit gefordert wird, was auf eine Umschichtung der Arbeitsplätze hinausläuft.

Da Prof. Dr. Klaus J. Zink, Center for Human Factors - KL, Institut für Technologie und Arbeit e.V., Technik für gestaltbar hält, sieht er die zu erwartenden Dimensionen des Wandels in der Produktionsweise und der Zunahme der Wertschöpfungsketten.

Starke Veränderungen hinsichtlich der sozialen Frage sieht Thomas Bruch, Geschäftsführender Gesellschafter der Globus SB-Warenhaus Holding GmbH, im Handel mit Fragen der Existenzsicherung und der Menschenwürde. Vor diesem Hintergrund tritt er für ein bedingungsloses Grundeinkommen ein.

Natürlich berühren diese Fragen und Probleme in starkem Maße den Bereich der betrieblichen Mitbestimmung. So war der MASTERPLAN "Zukunft der Arbeit in Rheinland-Pfalz" des Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie am 27.06.2017 im Frankfurter Hof, Mainz, der Frage "Auf dem Weg zum Innovationsmotor? Mitbestimmung in der Arbeitswelt 4.0" gewidmet.

In einem ersten Dialog zwischen Katrin Eder, Umweltdezernentin der Stadt Mainz, und Jürgen Wirbelauer, Personalrat beim Entsorgungsbetrieb von Mainz, ging es um den Grad der Digitalisierung in städtischen Bereichen, speziell um den Einfluss auf die Logistik bei der Müllabfuhr. Damit Betriebsräte auf Augenhöhe mit der Betriebsleitung mitbestimmen können, bedarf es entsprechender Weiterbildungsangebote.

In einem zweiten Dialog zwischen Dr. Gerwig Kruspel von der BASF Ludwigshafen und Michael Blug, Landesbezirksleiter ver.di RLP – Saarland, standen die zu erwartenden Unternehmensveränderungen und die Einstellung der Gewerkschaften hierzu im Mittelpunkt.

In einem Kurzinput hob Dr. Katharina Oerder, Leiterin des Hauptstadtbüros des Instituts für Mitbestimmung , Innovation und Transfer in Bonn, die Mitbestimmung als Standortvorteil in der digitalen Arbeitswelt hervor.

An sechs Diskussionstischen konnten die Themen "Qualifizierung und Personalentwicklung", "Veränderte Stellenprofile", "Arbeitszeit und Arbeitsort", "Betriebsratsarbeit digital", "Mitbestimmung im Arbeitsrecht" und "Beschäftigtendatenschutz und Kontrolle" mit Experten vertieft werden.

Für den VHW nahm der ehemalige Landesvorsitzende Dr. Ekkehard Kroll an diesen beiden Veranstaltungen teil; denn die mit der Digitalisierung anstehenden Themen sind im Hinblick auf die zu erwartenden Veränderungen auch im Hochschul- und Wissenschaftsbereich für den VHW von besonderem Interesse.

15.02.2017
Warnstreik- und Protestaktion am Mittwoch, 15. Februar 2017 in Mainz

Im Rahmen der TV-L-Einkommensrunde 2017 / Stellenabbau in der Landesverwaltung hatte der dbb Beamtenbund und Tarifunion Landesbund Rheinland-Pfalz zu einer Warnstreik- und Protestaktion am Mittwoch, 15. Februar 2017 in Mainz eingeladen. Den Abschluss bildete eine Kundgebung auf dem Gutenbergplatz, direkt am Staatstheater.

Kundgebung vor dem Staatstheater in Mainz

Im Mittelpunkt steht die TV-L-Entgeltrunde, für die die Bundestarifkommission des dbb als Hauptforderung ein lineares Plus von 6 Prozent (inklusive sozialer Komponente) erhoben hat.

Weitere Informationen: http://www.dbb.de/politik-positionen/einkommensrunde/einkommensrunde-2017.html

Gleichzeitig laufen die parlamentarischen Haushaltsberatungen, bei denen es um den drohenden Abbau von 2.000 Vollzeitäquivalenten an Personal in der Landesverwaltung bis 2020 geht, 600 davon in den Ministerien und Mittelbehörden, 310 daraus schematisch über die Einzelpläne verteilt.

Der dbb fordert, dass das Tarifergebnis im Rahmen der Einkommensrunde auch zeit- und inhaltsgleich auf die Beamtenbesoldung und -versorgung im Landes- sowie Kommunaldienst übertragen wird.

27.09.2016
Themenworkshop des Foresight-Prozesses der ZIRP: Für den Arbeitsmarkt der Zukunft: Wie werden wir 2040 lehren und lernen?

Die Schlagworte Industrie 4.0, Digitalisierung, Globalisierung, ...durchschwirren zur Zeit alle Medien. Welche Kompetenzen brauchen wir, um für die Entwicklung von Gesellschaft, Kultur, Wissenschaft, Industrie und Arbeitsmarkt in der Zukunft mit Blick auf 2040 gewappnet zu sein? Mit diesen Fragen setzte sich das Auditorium der Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz (ZIRP) am 27.09.2016 in der Hochschule Mainz – University of Applied Sciences auseinander.

Nach dem Impulsreferat von Prof. Dr. Henning Pätzold (Bildungswissenschaften der Uni Koblenz-Landau) "Wie werden wir 2040 arbeiten und lernen?" setzten sich die TeilnehmerInnen in drei Panels mit den Themen "Kompetenzen der Zukunft", "Lernen im Betrieb / Wissensmanagement" und "Schule und Hochschule 2040" auseinander.

Auf Einladung der ZIRP nahm für den VHW wie bereits bei früheren Veranstaltungen der ZIRP der ehemalige Landesvorsitzende Dr. Ekkehard Kroll an der Tagung teil. Sein Resümee: Die Zukunft hat schon begonnen, bereits jetzt haben insbesondere die Schulen, Hochschulen und alle Weiterbildungseinrichtungen wichtige Aufgaben zu meistern, um uns alle für die Herausforderungen fit zu machen!

05.11.2015
Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz: Magnet Mittelstadt

Der ehemalige vhw-Landesvorsitzende Ekkehard Kroll nahm für den vhw an einer Veranstaltung der Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz (ZIRP) zum Thema "Magnet Mittelstadt – Die neue Rolle von mittelgroßen Städten als Zentren zum Leben, Wohnen und Arbeiten" teil. Referate wurden u.a. von Wirtschaftsministerin Lemke und Frau Univ.-Prof. Toeger-Weiß (Professorin für Regionalentwicklung und Raumordnung an der TU Kaiserslautern) gehalten.

Als Mittelstädte werden solche mit 20 000 bis 100 000 EW bezeichnet.

04.05.2015
Stellungnahme

Unsere Stellungnahme zum Entwurf einer Neufassung der Landesverordnung über dienstrechtliche Zuständigkeiten im Hochschulbereich des für das Hochschulwesen zuständigen Ministeriums (HSchDienstZVO) finden Sie unter den Downloads.

28.04.2015
Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz

„Starke Wirtschaft – Starke Regionen: Kultur im ländlichen Raum“ unter diesem Thema setzte die Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz (ZIRP) in Höhr-Grenzhausen als achte Schwerpunktveranstaltung die Reihe fort mehrin der sie sich zuvor mit den Themen Bildung (am 20.03.2014 in Gerolstein) und Dienstleistungen (am 12.11.2014 in Kaiserslautern) auseinandergesetzt hatte.

Zum Hintergrund dieser Reihe gehört die Frage, ob Firmen in ländlichen Regionen genügend Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern finden, was von der Lebensqualität in diesen Regionen abhängt: Preiswerter Wohnraum, genügend Schulen, genügend Ärzte, aber auch ein befriedigendes kulturelles Angebot. So ging es am 28.04.2015 in Höhr-Grenzhausen um das Thema „Kultur und regionale Identität“ sowie um Fragen der Organisation und Finanzierung kultureller Projekte. Wie die beiden Impuls-Referate und die Beiträge in den Podiumsdiskussionen zeigten, gibt es viele gute und interessante Angebote für kulturelle Bildung sowohl im wissenschaftlichen wie auch im künstlerischen Bereich. Die Herausforderung aber ist die Einwerbung finanzieller Unterstützung aus dem privaten Bereich, also durch Stiftungen, Banken, Handel und Wirtschaft, um die zu geringe Finanzierung aus der öffentlichen Hand zu ergänzen.
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Auf Einladung der ZIRP nahm für den VHW der ehemalige Landesvorsitzende Dr. Ekkehard Kroll an den Veranstaltungen teil; denn die erörterten Themen sind für den VHW im Hinblick auf die von Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Verbänden und Gewerkschaften getragenen Plattform Industrie 4.0 von besonderem Interesse.

20.04.2015
Wichtige Nachricht zum Thema Befristungen:

Wer nicht wissenschaftliche Dienstleistungen erbringt (z.B. Lehrkräfte für besondere Aufgaben), fällt nicht unter das WissZeitVG und kann nicht auf dessen Grundlage befristet werden. Dabei kommt es nicht auf den Text des Arbeitsvertrages an, sondern allein darauf, was tatsächlich gearbeitet wurde. Urteil des BAG vom 1.6.2011 AZ: 7 AZR 827/09 (Details in Google unter: Urteil BAG 7 AZR 827/09.)

09.03.2015
Gespräch mit der SPD

Im Rahmen der Parteiengespräche des VHW RLP trafen sich am 19.02.2015 Prof. Dr. Josef Arendes (Bundesvorsitzende  des VHW), Friederike Harig (Vorsitzende des VHW RLP)  und Prof. Willi Petter (stellvertretender Vorsitzender des VHW RLP und Vorsitzender der VHW-Gruppe Uni Mainz) mit  Staatssekretär Prof. Dr. Thomas Deufel, der hochschulpolitischen Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Barbara Schleicher-Rothmund und zwei weiteren Mitgliedern des AK Wissenschaft zu einem neunzigminütigen Gespräch im Abgeordnetenhaus.

Eine der Gesprächsgrundlagen stellte das Lehrauftragspapier des VHW RLP dar, worauf die Kleine Anfrage der CDU (siehe Link) basierte und welche von Staatssekretär Prof. Dr. Deufel im Januar diesen Jahres beantwortet wurde (letzter Punkt Aktuelles). An den Hochschulen in Rheinland-Pfalz werden mittlerweile so viele Lehraufträge vergeben, dass der VHW die Qualität der Lehre langfristig nicht mehr gesichert sieht. Frau Schleicher-Rothmund kündigt an, dieses Thema mit in den Arbeitskreis Wissenschaft zu nehmen (siehe Gesprächsnotiz über das Gespräch zwischen VHW und SPD).

Der Bundesvorsitzende begrüßte ausdrücklich das Modell der rheinland-pfälzischen Landesregierung zur Umverteilung der BAföG-Mittel. Frau Schleicher-Rothmund berichtet, dass 25 Millionen zur Verbesserung der Grundausstattung der Hochschulen zur Verfügung gestellt werden. Neben der Verbesserung der Ausstattung können damit 200 neue Dauerstellen geschaffen werden.

In dem Gespräch formulierte der VHW RLP seine Forderung nach einer einheitlichen Grundbesoldung des Professorenamts. In der deutschen HS-Landschaft existiert das einheitliche Professorenamt mittlerweile schon in den Ländern Bayern und Baden-Württemberg.

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